Internationaler Tag der Taube

Anlässlich des internationalen Tages der Taube wollen wir die Aufmerksamkeit wieder auf diese missverstandenen Tiere richten.

Stadttauben gehören seit Generationen zu unseren Städten. Doch hinter ihrer alltäglichen Präsenz verbirgt sich oft ein schwieriges Leben. Viele Tiere kämpfen täglich darum, ausreichend Nahrung zu finden und gesund zu bleiben. Oft werden ihre Bedürfnisse im Stadtalltag kaum wahrgenommen.

Viele Menschen glauben, Tauben würden in der Stadt genug Futter finden. Tatsächlich sind sie jedoch häufig auf Essensreste und Abfälle angewiesen, die sie auf Straßen, Plätzen oder in der Nähe von Imbissen finden. Dieses Futter ist oft unregelmäßig verfügbar und stark verunreinigt.Essensreste machen zwar satt, entsprechen aber nicht der natürlichen Ernährung von Tauben. Für ein gesundes Leben benötigen sie vor allem Körner und Samen. Die ständige Nahrungssuche und das ungeeignete Futter können zu Mangelerscheinungen und gesundheitlichen Problemen führen. Dadurch wird ihr Immunsystem langfristig geschwächt. Viele Stadttauben sind geschwächt, untergewichtig oder anfälliger für Krankheiten. Auch der dünnflüssige Kot, über den sich viele Menschen ärgern, ist häufig eine Folge der schlechten Ernährung und nicht einfach ein Zeichen mangelnder Hygiene. Gleichzeitig verstärken solche Symptome oft das – zu Unrecht! – negative Bild der Tiere.

Stadttauben sind übrigens keine Wildtiere, sondern Nachkommen ehemaliger Haus- und Brieftauben. Sie wurden über Jahrtausende vom Menschen gezüchtet und leben heute oft unter schwierigen Bedingungen. Mit mehr Verständnis und einem respektvollen Umgang können wir dazu beitragen, ihr Leben und das Zusammenleben in unseren Städten zu verbessern. Ein kleiner Perspektivwechsel kann hier bereits viel bewirken.

Viele Expertinnen und Tierschutzorganisationen setzen deshalb auf betreute Taubenschläge in Städten: Dort bekommen die Tiere artgerechtes Futter und geschützte Nistplätze, während gleichzeitig die gelegten Eier gegen Attrappen ausgetauscht werden können. So lässt sich die Population auf tierfreundliche Weise regulieren und gleichzeitig das Leid der Tauben nachhaltig verringern.

Informationen zu Tauben, wie man ihnen helfen kann und vieles mehr findet ihr auf der Seite des deutschen Tierschutzbundes, die die Kampagne #RespektTaube ins Leben gerufen haben.

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Tierheim Roth

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das Gassigehen 

Mo, Mi, So

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