Sam sieht aus wie ein riesiger Teddybär – und genauso gemütlich, sanft und liebenswert ist er auch. Sein grau meliertes Fell und sein inzwischen etwas träger, teils leicht hinkender Gang zeigen deutlich, dass er kein junger Hund mehr ist und bereits einiges erlebt hat. Trotzdem genießt er seine Spaziergänge sehr und ist noch immer mit Freude dabei, seine Umgebung zu erkunden. Im Auslauf hat er hin und wieder auch noch kleine Energieausbrüche, bei denen er für kurze Momente richtig aufblüht und fröhlich über die Wiese läuft.
Im Alltag ist Sam ein eher ruhiger, angenehmer Hund, der die Nähe zum Menschen durchaus schätzt, dabei aber ganz klar seine eigenen Bedürfnisse hat. Als Akita-Mix bringt er außerdem einen typischen, freundlichen, aber sehr eigenständigen Charakter mit. Er hat seinen eigenen Kopf und entscheidet gerne selbst, was für ihn gerade passend ist. Mit Ruhe, Gelassenheit und klarer Führung lässt er sich jedoch gut begleiten und zeigt sich dann kooperativ und ausgeglichen.
Wichtig ist außerdem: Sam kennt das Leben im Haus bisher kaum und fühlt sich vor allem im Freien wohl. Er bevorzugt es deutlich, draußen zu sein und seine Umgebung selbstständig zu wählen. Daher ist es für ihn besonders wichtig, dass er in seinem zukünftigen Zuhause jederzeit die Möglichkeit hat, selbst zu entscheiden, ob er sich drinnen oder draußen aufhalten möchte. Ein Zuhause mit viel Freiheit und Zugang nach draußen wäre für ihn ideal.
Im Umgang mit anderen Rüden zeigt Sam sich wenig tolerant, weshalb Hundebegegnungen gut geführt und eingeschätzt werden müssen. Rasseerfahrung oder zumindest Erfahrung mit charakterstarken Hunden ist hier von großem Vorteil.
Trotz seiner Eigenheiten ist Sam ein ehrlicher, charmanter Hund, der schnell Bindung aufbaut, wenn man ihm Zeit gibt. Hat er Vertrauen gefasst, zeigt er sich loyal und sehr menschenbezogen.
Für Sam wünschen wir uns ein ruhiges, liebevolles Zuhause, in dem er ankommen darf, ohne Druck leben kann und seinen Lebensabend in seinem eigenen Tempo verbringen darf – mit Menschen, die ihn so akzeptieren, wie er ist, und ihm genau die Freiheit geben, die er braucht.